Logopädie bietet ein breites Behandlungsspektrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem Ziel der Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation kommunikativer Fähigkeiten und kann z.B. bei folgenden Problematiken sinnvoll eingesetzt werden:

  • Störungen der kindlichen Sprachentwicklung z.B. in den Bereichen Aussprache, Grammatik oder Wortschatz
  • Störungen des Schriftspracherwerbs
  • Sprachstörungen bei Erwachsenen z.B. nach einem Schlaganfall (Aphasie)
  • Sprechstörungen wie z.B. Lispeln oder eine undeutliche Aussprache im Rahmen einer neurologischen Erkrankung (Dsyarthrie, Sprechapraxie)
  • eingeschränkten kommunikativen Möglichkeiten (z.B. bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Trisomie 21)
  • Störungen des Redeflusses (Stottern, Poltern)
  • Stimmstörungen (funktionell oder nach einem operativen Eingriff)
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Gesichtslähmungen (Fazialisparese)
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Fütterstörungen
  • Problematiken im kieferorthipädischen Bereich (Myofunktionelle Störungen)
  • nach Versorgung mit einem Cochlea-Implantat

 

Die logopädische Behandlung erfolgt auf ärztliche Verordnung z.B. durch einen Neurologen, Kinderarzt oder HNO-Arzt. Bei Behandlungsbeginn finden zunächst ein Erstgespräch sowie eine genaue Befunderhebung zur Klärung der individuellen Behandlungsziele statt.

Auf ärztliche Verordnung werden die Behandlungen auch als Hausbesuch durchgeführt.

Die Kosten für eine notwendige logopädische Behandlung tragen die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen. Gesetzlich versicherte Patienten müssen ab dem 18. Lebensjahr einen Eigenanteil an den Behandlungskosten tragen. Dieser setzt sich aus einer Rezeptgebühr von 10 € pro Verordnung zzgl. 10 % der Behandlungskosten zusammen.